Krieg ohne Plan
in Einfacher Sprache
Der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika (USA), Donald Trump, sagt: „Wir zerstören die Terror-Regierung im Iran.“ Das ist nicht passiert. Aber Autofahren und Fliegen sind teurer geworden.
Steckbrief: Iran

| Hauptstadt: | Teheran |
| Einwohnerzahl: | ca. 92,4 Millionen (Stand Juni 2025) |
| Sprache: | Persisch |
| Größe: | 1.648.195 km² |
Mehr denken, mehr Freiheit
Um 1500 denken in Europa mehr Menschen selbst. Sie glauben nicht mehr einfach alles, was Könige und Kirche sagen. Sie lernen lesen und schreiben. So bekommen sie mehr Erfindungen und mehr Freiheit. Im Iran legen die Herrscher den Islam sehr streng aus. Frauen dürfen oft nicht lernen, nicht arbeiten und müssen sich stark verhüllen.
Auf die Straße
Jina lebt im Iran und hat eine Tante in Norwegen. Die Tante erzählt von Freiheit für Frauen. Jina mag Mode, Musik, Tanzen, Reisen, Kunst und Bücher. Sie stört sich am Hijab, aber sie protestiert nicht, weil sie Angst um ihre Familie hat. Nach ihrem Studium will sie das Land verlassen. Nach ihrem Tod und im Winter 2025/26 gehen viele junge Leute auf die Straße. Sie wollen genug zu essen und mehr Freiheit. Die „Revolutionsgarden“ sperren viele ein, foltern und töten sie.
Weg mit Atomwaffen
Viele Menschen finden den Angriff von den USA und Israel auf den Iran gut. Trump sagt, der Iran dürfe keine Atombombe haben. Er redet kurz von einer neuen Regierung im Iran. Dann spricht er nicht mehr davon. In Wahrheit geht es auch um Erdöl. Der Iran hat viel Öl an China verkauft. Weil die USA und die EU kaum noch Öl aus Russland kaufen, fehlt Öl auf der Welt. Länder wie Österreich müssen Öl nun teuer einkaufen.
Schwacher Widerstand
Die Regierung im Iran gibt nicht auf. Getötete Chefs werden schnell ersetzt. Die „Revolutionsgarden“ haben weiter viel Macht. Der Widerstand im Land ist schwach. Man kann eine Regierung nicht von außen wegbomben. Rundherum gibt es Kriege, mit und gegen die USA. Trumps Krieg ohne Plan bringt großes Chaos. Von Jina redet niemand mehr. Ihre Freiheit war als Erste verloren.
Der Weg des Öls
Vor der Küste des Iran liegt die Insel Kharg. Dort lagern große Mengen Erdöl. Schiffe bringen es in viele Länder. Die USA haben dort Militärbomben abgeworfen, aber keine Öltanks getroffen.
Durch die enge Straße von Hormuz fahren viele Tanker mit Öl für die Welt. Wird diese Meerenge blockiert, fehlt der Welt viel Öl. Dann wird Öl teurer. Das merken wir an der Tankstelle.




